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Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe

"Sekundäre Pflanzenstoffe führen in unserer Wahrnehmung häufig ein Schattendasein."

“Du musst Dein Gemüse essen, da sind Vitamine drin!”. Diesen oder ähnliche Sätze haben wir wohl alle schon einmal gehört oder selbst gesagt. So richtig dieser Satz auch ist, so unvollständig ist er aber auch.

Obst und Gemüse enthalten Kalorien, bestehend aus den verschiedenen Makronährstoffen, und die wichtigen Vitamine.

Sie enthalten aber auch eine weitere Kategorie, die häufig ein Schattendasein in unserer Wahrnehmung führt: Die sekundären Pflanzenstoffe!

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe werden von den Pflanzen nicht in ihrem primären Stoffwechsel gebildet, der sich mit dem Wachstum und der Fortpflanzung der Pflanze beschäftigt, sondern wie der Name es schon sagt in ihrem sekundären Stoffwechsel. Hier erfüllen sie Funktionen wie den Schutz vor Schädlingen, der UV-Strahlung oder sorgen für die Festigkeit des Gewebes. Heute sind insgesamt etwa 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, von denen zwischen 5.000 – 10.000 in unserer täglichen Ernährung vorkommen und die teilweise genauer untersucht wurden. Da sich die Forschung aber bisher nur auf wenige Nahrungspflanzen beschränkt, ist die tatsächlich vorhandene Zahl dieser Stoffe wohl deutlich höher anzusiedeln. (1)(2)(3)

Welche gibt es und wo kommen sie vor?

Wie Du in der unteren Tabelle sehen kannst, gibt es eine kaum überschaubare Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Hier sollte man zusätzlich bedenken, dass wir bei Weitem noch nicht alle entdeckt haben. Verständlicherweise beschränkt sich das Erforschen bisher, wie bereits erwähnt, auf die am häufigsten verzehrten Nahrungspflanzen. Das sind aber nur 30 von ca. 250.000 Pflanzen auf unserer Erde. Es liegt also der Schluss nahe, dass uns viele sekundäre Pflanzenstoffe noch unbekannt sind.

Gruppe Anzahl der verschiedenen Strukturen
   
Carotinoide >700
Saponine  
Phytosterine >100
Glucosinolate >120
Flavonoide >6500
Phenolsäure nicht bekannt
Protease-Inhibitoren nicht bekannt
Phytoöstrogene  
– Isoflavonoide >870
– Lignane nicht bekannt
Monterpene nicht bekannt
Sulfide nicht bekannt

Was können sekundäre Pflanzenstoffe?

Auch bei der Erforschung der Wirkung auf den Menschen und seine Gesundheit sind viele Erkenntnisse vorläufig und deshalb mit Vorsicht zu genießen. Sie greifen häufig nur auf In-Vitro oder Tierversuche zurück und sind deshalb nicht 1:1 auf uns Menschen umlegbar. Hier sind die Erkenntnisse für einige der Pflanzenstoffe aber vielversprechend und können z.B. Hilfe bei der Entwicklung von Medikamenten geben.(4)

Bei der Warnung vor der isolierten Aufnahme von einigen sekundären Pflanzenstoffen, durch Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Beta-Carotin ist zu sehen, dass sich die vermeintliche Sachlage im Laufe der Zeit durch genauere Untersuchungen mehrfach verändert hat.(5)(6)(7)

Trotzdem lassen sich für die bisher erforschten Pflanzenstoffe einige potenzielle Nutzen erkennen. Hier sind z.B. die Polyphenole, wie sie im grünen Tee vorkommen zu nennen, bei denen diverse gesundheitliche Vorteile nachgewiesen wurden. Hierzu zählen: Eine Verbesserung der HDL/LDL Cholesterinwerte, eine Verbesserung der Insulinsensibilität oder auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit Deiner Blutgefäße und des Blutdruckes.(8)(9)

Wie viel muss ich wovon nehmen?

Nun kommen wir zum wichtigsten Faktor, der Einahme und Dosierung der einzelnen Pflanzenstoffe. Zu Deiner Überraschung erfolgt hier ein ganz klares Statement, sich nicht auf die Wirkung einzelner sekundärer Pflanzenstoffe zu fixieren und diese nur zweckgebunden zu supplementieren. Viele epidemiologische Studien legen den Schluss nahe, dass die Pflanzenstoffe ihren größten Nutzen für Dich in ihrer Gesamtheit entfalten. Das heißt in Form einer mit Gemüse und Obst angereicherten Ernährung, die Dir möglichst viele dieser Stoffe in Verbindung mit Vitaminen liefert, deren Wirkung auch von den sekundären Pflanzenstoffen beeinflusst wird.

Fazit zu: Sekundäre Pflanzenstoffe

Wie immer bleibt es also dabei, dass abwechslungs- und mikronährstoffreiche Ernährung Dir gesundheitliche Vorteile bringt. Die tolle Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe und deren positive Auswirkungen auf Deine Gesundheit, bekommst Du dann gratis, ohne Dir Gedanken über Dosierungen machen zu müssen, vor allem deswegen, da bei vielen sekundären Pflanzenstoffen eine isolierte Gabe noch nicht überprüft wurde. (10)


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Quellen zu Sekundäre Pflanzenstoffe:

  1. http://www.svlfg.de/20-aktuell/akt02_news/akt02_2015/akt02_2015_058/Tabelle-SPS.pdf
  2. Watzl B: Fundort Pflanzenzelle. Einführung in Vorkommen, Eigenschaften und Wirkungsweise sekundärer Pflanzenstoffe. Akt Ern Med 36, S2-S5, 2011
  3. Cooper JA, Williamson G. Das Leben der Polyphenole. In: Schärer-Züblin EV: Forschung und Ernährung im Dialog. Wiley, Weinheim 2009
  4. http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0104321
  5. http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2001/05/gesundheitlich_bedenklich__bgvv_empfiehlt_hoechstmengen_fuer_isoliertes_beta_carotin-907.html
  6. http://www.bfr.bund.de/cm/343/beta_carotin_in_nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
  7. http://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/scientific_output/files/main_documents/2953.pdf
  8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21303262
  9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21394199
  10. Jacobs DR, Gross MD, Tapsell LD. Food synergy: an operational concept for understanding nutrition. Am J ClinNutr 89 (5): 1543S-1548S, 2009